Haustiere richtig fotografieren – Tipps fürs Tier-Fotoshooting
Ein Fotoshooting ist für die meisten Haustiere eine ungewohnte Situation: wenn man sein Haustier professionell fotografieren möchte, hat man mit Nervosität und Widerwillen des Tieres zu kämpfen. Damit der Fototermin sowohl für das Haustier als auch für den Fotografen möglichst angenehm verläuft, gibt es ein paar Tipps und Tricks:
Motiv planen
Seien sich sich vorher im klaren, welche Motive sie fotografieren möchten und wie sie bestimmte Aktionen, Bewegungen oder Ausdrücke erreichen können. Natürlich können sie auch spontan ans Werk gehen – dann riskieren sie jedoch dass sie nicht die Wunsch-Pose bekommen.
Tiere entspannen und beruhigen
Vor allem eine neue Umgebung kann die Tiere verunsichern oder die Neugier für die neue Umgebung wecken. Damit sich das Tier entspannt, sollte man es im Vorfeld beruhigen. Bei manchen Tieren reicht schon streicheln aus, bei anderen kann man das Bürsten des Fells nutzen um das Tier zu beruhigen.
Tiere ablenken
Eine zweite Person neben dem Fotografen sorgt dafür dass sich das Tier nicht allzu sehr auf die Kamera konzentriert und Bilder bzw. Bewegungen und Motive natürlich wirken. Bei Bildern in freier Natur können natürliche Geräusche oder andere Tiere dafür sorgen dass sich das Tier nicht zu sehr auf die Kamera konzentriert.
In einem Studio kann man sein Haustier auch mit Spielzeug ablenken. Je nach gewünschtem Motiv kann man das Tier auch durch Geräusche gezielt ablenken und bestimmte Ausrücke und Positionen provozieren. Hier ist es aber wichtig dass das Tier sich wohl fühlt und nicht gestresst wirkt.
Belohnungen
Damit das Tier auch Spaß am Shooting hat, kann man es auch mit Leckereien für die Anstrengungen belohnen. So wird auch der tierische Stress reduziert und das Tier an die ungewohnte Situation gewöhnt.
Genug Zeit einplanen
Nervosität und Ungeduld überträgt sich natürlich auch sofort auf das Tier. Daher ist es wichtig genug Zeit und Geduld für das Shooting einzuplanen damit das Tier in entspannter Atmosphäre werden kann. An Hand der Augen und Körpersprache erkennt man später auch auf dem Bild dass sich das Tier (nicht) wohlgefühlt hat.
Professionelles Material nutzen
Nutzen sie professionelles Material für die Fotoshootings: sie brauchen ein lichtstarkes Telezoom und Makroobjektiv. Ein Stativ verbessert die Bild-Stabilität – auch wenn man bei sich schnell bewegenden Tieren wie z.B. Insekten dann weniger flexibel ist.
Es gibt viele professionelle Fotografen die sich auf die Tier-Fotografie spezialisiert haben. Wenn sie als Hobbyfotograf das Shooting planen möchten, sprechen sie mit einem bekannten professionellen Fotografen und holen sie sich Tipps und Tricks ein.